Outdoor: Holz- oder Ethanol?

Thomas/ Oktober 2, 2018/ Blog, Ethanolkamine/ 0Kommentare

Der eigene Garten sollte eine Oase zum wohlfühlen sein. Egal ob viel Grün, oder eher gelebter Pragmatismus, jeder hat seine eigenen Vorstellen davon, was er mag oder wo er sich zuhause fühlt.

Wo sich aber viele einig sind, ist dass ein Kamin oftmals einfach dazugehört. Doch nicht jeder mag den Rauch, oder möchte einen Teil des Gartens opfern um dort Holzscheite für die nächsten Monate zu lagern. Ein knisternder Kamin ist toll und der verströmende Geruch für viele ein echter Gewinn, aber die Arbeit ist oftmals einfach zu intensiv um sich für einen Holzkamin zu entscheiden. 

Bei der Frage ob Holz oder Ethanolkamine, kann ich Euch nur die Ethanolkamine ans Herz legen. In diesem Beitrag erfahrt ihr wieso.

Arbeitsaufwand

Was kann ein Holzkamin schon an Arbeit machen?
Die Antwort, gar nicht mal so wenig. Denn erstmal muss ich mich darum kümmern in sauber zu halten. Der Ruß und die Asche hinterlassen schwarze Flecken und Schmiere. Wenn der Kamin offen ist, kann bei jedem kleinen Windhauch Aschereste nach draußen geweht werden und verteilen sich dann auf dem Boden vor dem Kamin.

Sorge ich dafür dass mein Kamin immer sauber bleibt, muss ich mich noch um das Holz kümmern. Holzscheite sind nicht immer die billigste Variante und selber Spalten macht zusätzliche Arbeit. Das Holz möchte irgendwo gelagert werden und nimmt irgendwo dann Platz weg.

Wer eine echte Flamme bevorzugt, den Geruch von brennenden Holz liebt und stundenlang dem Knistern zuhören möchte, der wird sicherlich weiter beim Holz bleiben. Wem das alles aber nicht ganz so zusagt, für den bieten Ethanolkamine die perfekte Alternative.

Ethanolkamine haben den Vorteil ganz und gar ohne Holz auszukosten. Hier kann man einfach in den Baumarkt gehen, einen Kanister Bio-Ethanol kaufen und das war’s.

Ich habe hier keine Asche die in den Garten geweht werden kann. Kein Holz dass ich selber schlagen oder teuer kaufen muss und vor allem, nicht platzverschlingend lagern muss.

Ein Ethanolkamin hinterlässt hier keinen Schmutz und wirklich pflegeleicht.

Zusätzlich muss man nicht auf die Benefits eines Holzkamins verzichten. Es gibt zusätzliche Module die das knistern von Holz immitieren können. Man kann Keramik Holzscheite oder Kieselsteine kaufen und muss auch nicht auf eine echte Flamme verzichten. 

Gerade wenn man sich nicht zu viel Arbeit mit einem Kamin machen möchte, sondern einfach nur per Knopfdruck ein schönes Feuer genießen will, sind solche künstlichen Kamine ein echtes muss.

Positionierung

Ein Ethonalkamin für den Garten hat den unglaublichen Vorteil, dass er beweglich bleibt. 
Das klingt im ersten Moment vielleicht gar nicht so gravierend, aber man merkt mehr und mehr in der Praxis wie angenehm es ist, wenn ich hin und wieder meinen Kamin an eine andere Stelle bewegen kann. 

Da ich keinen Wintergarten habe, kann ich beispielsweise nur im Sommer draußen sitzen. Mein Kamin würde somit, das ganze Jahr über Wind und Wetter ausgesetzt sein. Bevor ich ihn an einem warmen Tag das erste Mal wieder anmachen, darf ich ihn reinigen um die Schäden des Winters zu entfernen. 
Einen Ethanolkamin dagegen kann man einfach in die Garage oder Schuppen stellen, ihn sicher überwintern lassen und sodass er im Sommer direkt einsatzbereit ist.

Das Problem habe ich in einem Wintergarten vielleicht nicht, aber es kann immer mal passieren das ich den Wunsch bekomme umzudekorieren. Oder vielleicht möchte ich neue Sachen dazustellen und bräuchte nun genau diese eine Ecke. Ein Ethanolkamin gibt mir dabei die Sicherheit, dass ich ohne großen Aufwand ihn einfach umpositionieren kann. 

Der Preis

Beim Preis wird es ein wenig schwierig. Hier gibt es einfach zu viele Modelle um sagen zu können, ob ein Holz- oder Ethanolkamin billiger wäre.

Wenn man auf die Heizleistung schaut ist das Holz bzw. der Holzkamin deutlich weiter vorne. Umgerecht kostet hier ein Kilowatt 3,0 Cent wohingegen man die selbe Leistung mit Bio-Ethanol für rund 30-40 Cent bekommt

Wenn ihr möchtet, freue ich mich über Feedback in den Kommentaren wie eure Erfahrungen und Eindrücke sind, wenn es um den Preis beider Kamine geht.

Wärmeentwicklung

Bei der Wärmeentwicklung ist natürlich der Holzkamin weit vorne. Die Wärme die durch so einen Kamin erzeugt wird ist nochmal deutlich höher und als die eines Ethanolkamins.

Auch preislich würde ich zum Heizen eher auf den Holzkamin setzen.

Die Wärmeentwicklung ist natürlich nur in einem Wintergarten wirklich interessant und durch den Abzug, den ein Holzkamin mit sich bringt, ist die Installation auch nicht ganz so einfach wie bei einem Ethanolkamin.

Fazit

Also, Holz oder Ethanolkamine?

Es ist natürlich nicht immer so einfach eine klare Bewertung abzugeben, da Geschmäcker nun mal unterschiedlich sind.

Für einen Ethanolkamin spricht in erster Linie die einfache Handhabung. Die Flamme ist sofort da, der Kamin braucht nahezu keine Pflege, ist beweglich und setzt keine bis geringe Installationen voraus. Auch wenn er eine echte Flamme erzeugt, macht nahezu jeder Ethanolkamin einen „künstlichen“ Eindruck.

Holzkamine sind auf der anderen Seite natürlich der Klassiker. Sie Punkten mit dem knistern, dem Geruch, der schönen Flamme und einfach mit dem „echten“ Feeling vor einem Kamin zu stehen. Dafür lassen sie sich allerdings nicht so einfach in den eigenen Garten integrieren wie die Ethanol-Variante.

Ich persönlich würde mich immer wieder für die Einfachheit eines Ethanolkamins entscheiden. Jemanden der kein Problem damit hat ein wenig mehr Arbeit reinzustecken würde ich dagegen einen Holzkamin nahe legen.

 

Schreibt doch mal selber in die Kommentare was ihr bevorzugt: Holz oder Ethanolkamin? 🙂

Wenn ihr mehr über Ethanolkamine erfahren wollt, dann schaut einfach mal Hier vorbei.

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